CompactPCI-Serial-Netzgerät

CompactPCI Serial

Als CompactPCI von der PICMG vor nutzen und auf industrielle Belange anpassen. der Spezifizierung von CompactPCI Serial. Heute stehen andere serielle Protokolle für die unterschiedlichen Anwendungen zur Verfügung. Über USB werden Peripheriegeräte an den Rechner angebunden. Interne Festplatten werden direkt über SATA-Leitungen an den Prozessor angeschlossen 32 Digital-KompenDium // CompaCtpCI SerIal CompactPCI-Serial-Netzgerät: effizient und redundanzfähig Laut PICMG ist für CompactPCI Serial nur eine 12V-Hauptspannung und eine 5V-Standby-Spannung definiert. Mit Pentair und anderen ist ein „Quasi“-Standard für steckbare CompactPCI-Serial-Netzgeräte und ein erstes AC-Netzgerät mit Weitbereichseingang entstanden. ChRISTIAN GANNINGER * ELEKTRONIKPRAXIS Kompendium CompactpCI Serial November 2013 18 Jahren spezifiziert wurde, wollte man die Vorteile der PC-Technologie Den gleichen Ansatz verfolgte man bei wie Speicher, Eingabegeräte, Kommunikationsmodule oder sogar Zweitbildschirme und mehrere Computer über Ethernet miteinander verbunden. Aus diesen Anforderungen ist die CompactPCI-Serial-Spezifikation * Christian Ganninger ... ist Produktmanager Systems und Power Supplies bei Pentair - Schroff, Straubenhardt. entstanden, die Anfang März 2011 von der PICMG ratifiziert wurde. Sie basiert auf einer rein seriellen Architektur und erlaubt die gleichzeitige Nutzung von PCIe bis Gen 3, S-ATA 3, USB 2.0 und 3.0, Ethernet bis 10 GBit BaseT auf jedem Slot sowie Datenübertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 64 Gb/s. Der Schritt von CompactPCI zu CompactPCI Serial Der mechanische Aufbau der CompactPCISerial Systeme entspricht vergleichbaren CompactPCI-Systemen. Ausgestattet mit einer Backplane finden hier bis zu neun 3-HELeiterkarten Platz, der Systemslot befindet sich standardmäßig links. Dort können ohne konstruktive Änderungen auch CPUs mit doppelter Breite eingesetzt werden. Außerdem steht genügend Platz z.B. zum Einbau von Festplatten zur Verfügung. Zusätzlich ist im hinteren Bereich ein Einbauraum für Rear-I/O-Karten vorhanden. In der CompactPCI-Spezifikation wurden damals in der Unterspezifikation PICMG 2.11 auch die Vorgaben für entsprechende Stromversorgungen definiert. Für CompactPCI Serial gibt es bis dato keine solche Unterspezifikation. In der Spezifikation wurden lediglich 12 V als Hauptspannung und zusätzlich eine 5V-Standby-Spannung festgelegt. Bestehende CompactPCI-Netzgeräte haben vier Ausgangsspannungen (Hauptspannungen 5 und 3,3 V, Nebenspannungen +12 und -12 V) und sind zu schwach auf den 12V-Spannungen ausgelegt, um für CompactPCI Serial genutzt zu werden. Pentair hat daher zusammen mit den wichtigsten Board-Herstellern, Systemkunden und Netzgeräte-Herstellern die Anforderungen für steckbare, industrietaugliche CompactPCI Serial-Netzgeräte erarbeitet und in einem Quasi-Standard festgelegt. Daraus ist nun ein erstes Schroff Netzgerät für Compact- PCI Serial entstanden. Definierte Eingangsspannungen: 12 V und 5 V Das neu entwickelte und bei mehreren Netzteil-Herstellern erhältliche Netzgerät für CompactPCI Serial hat entsprechend der Festlegung in der PICMG-Spezifikation also 12 V als Hauptspannung und 5 V als Standby- Spannung. Die meisten Prozessoren und Komponenten arbeiten heute mit diversen Kleinstspannungen von unter 3 V, daher werden auf den Boards DC/DC-Wandler (Pointof Load) integriert, die die 12 V entsprechend umwandeln. Dadurch muss das Netzgerät nur eine Spannung generieren. Der Vorteil dieses höheren Spannungswerts ist auch, dass geringere Ströme auftreten. Auch wenn die Spannung des Netzgerätes Spannungsschwankungen aufweist, können die Point-of-Loads aus einem großen


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